Das Visa Information System – VIS

VIS - Visa Information System Bild vergrößern (© EU Komission)

Das VIS ist ein System für den Austausch von Visa-Daten zwischen den Schengener Staaten. Die Hauptziele des VIS bestehen darin, die Verfahren der Visumbeantragung zu vereinfachen, Kontrollen an den Außengrenzen zu erleichtern und die Sicherheit - auch für den Antragsteller - zu erhöhen.

Seit dem 11. Oktober 2011 ist das Visa-Informationssystem (VIS) der Schengen-Staaten in Betrieb. Seither werden die Visastellen der Schengen-Mitgliedsstaaten schrittweise an das VIS angeschlossen.

Zur Umsetzung des VIS werden die konsularischen Vertretungen und Grenzübergangsstellen des Schengen-Raums mit der zentralen VIS-Datenbank verbunden.

Durch das VIS ergeben sich folgende Änderungen für Visa-Antragsteller:

  • Antragsteller müssen zur ersten den Regelungen des VIS entsprechenden Beantragung eines Visums zum Zwecke der Erfassung ihrer biometrischen Daten persönlich erscheinen: vom Antragsteller werden zehn Fingerabdrücke und ein Foto erfasst.
  • Bei nachfolgenden Anträgen innerhalb von 59 Monaten können die in der VIS-Datei gespeicherten Fingerabdrücke wieder verwendet werden, so dass weitere Fingerabdruckabnahmen in diesem Zeitraum entfallen können.
  • Bei der Einreise in die Schengen-Staaten haben die Grenzbehörden die Möglichkeit, die Identität des Reisenden durch Zugriff auf das VIS zu überprüfen.


Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Europäischen Kommission unter: